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7 Anregungen zum Glücklich sein oder: Wie hole ich mir den Sommer zurück?

„Der Süden, der kann wirklich viel…“ sang einst der Lied-Poet André Heller. Wie wahr, denken wir – uns wehmütig an den endenden Sommer erinnernd. Doch die lichte Atmosphäre lässt sich auch in den dunkler werdenden Herbsttagen konservieren – gewusst wie und schon fühlen wir uns zurückversetzt in die schönen Stunden im Süden.

 Jeder kennt diesen Augenblick. Am liebsten würde man in diesem Standbild ewig glücklich verharren. Es ist der Augenblick des Sommers. Vielleicht auf einer Terrasse, ein Glas Wein vor sich, lachen mit guten Freunden, ein Blick, der in die Ferne schweift – Sonnenstrahlen, Wärme, Leben. Es ist die Leichtigkeit des Sommers, so kostbar wie flüchtig. Ein Moment zum Festhalten, ein Zwiegespräch der Schönheit – ein Gefühl zum Konservieren.

Raumstimmung schafft Atmosphäre

Tatsächlich lässt sich dieses Gefühl von Sommer, Sonne, Meer – abseits der Jahreszeiten –  in die eigenen vier Wänden zaubern. Wer sich intensiv mit Architektur und Raumgestaltung auseinandersetzt, der kommt an der Beschäftigung mit Atmosphären nicht vorbei. Wie entsteht eine Stimmung, eine Gestimmtheit eines gebauten, inszenierten Raums, die sich direkt dem Bewohner mitteilt?

Atmosphäre wird in dieser Betrachtung zu einer Kategorie der Ästhetik. Bis zum 19. Jahrhundert verstand man unter diesem Begriff vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie. Wie also lässt sich die Schönheit und Harmonie des kostbaren Sommer-Augenblicks in das fortschreitende Jahr retten?

Inszenierte „Urlaubserinnerungen“

 Natürlich hat Leben in den Bergen mit seinen schroffen Unterschieden der Jahreszeiten seine Vorzüge und Besonderheiten – und dennoch  ist aufgrund des kontrastreichen alpinen Klimas gerade der mediterrane Sommer die Besonderheit, unsere ewige stille Sehnsucht. Dieses mediterrane Urlaubsgefühl wollen wir gerade jetzt sichern und in den Herbst „hinüberretten“. Und in Form von kleinen „Urlaubserinnerungen“ immer wieder abrufen.

 

 Wie bleibt der Sommer zuhause? 7 Anregungen!

  1. Die Macht der Wärme:
    Sommer, das bedeutet Sonne oder die Wärme Kretas spüren und die Sonnenstrahlen auf unserer Haut genießen. Neben einer fantastischen Raumheizung vertreiben warme Materialien die kalte Jahreszeit und verführen uns weiter barfuß wohnen zu wollen. Was sonst noch die Sonne im Herzen belässt? Die kleine, feine Sauna/Dampfbad – nicht im Keller, sondern in unmittelbarer Nähe zu Bad und Schlafzimmer. Das kleine, feine sonnige Plätzchen am Balkon, Garten oder Terrasse, der Platz am Kaminfeuer, das Kerzenlicht und die Windlichter.
  2. Der Blick ins Weite:
    Schaffen wir uns einen Frühstücksplatz mit Blick ins Freie, mit Blick in die Weite; falls nicht möglich, großflächige Bilder in tiefem Blau mit weitläufigen Landschaften, vorzugsweise mit den Farben des Meeres. Dazu gehört auch der Blick auf Pflanzen,  auf das Grün, das Sie entweder im Garten haben, am Balkon oder liebevoll im Innenraum pflegen. Der weite Blick und die Natur lassen uns gut in den Tag starten.
  3. Das herrlichste Bett:
    Ein gemütliches, weiches, im wahrsten Sinne des Wortes Himmelbett vermittelt den Komfort des gesunden Schlafes, vor allem aber das Gefühl völliger Entspanntheit. Feinste Materialien von Bett und Tuch schaffen die wohlige Behaglichkeit eines Sommerurlaubes – im entrümpelten und sinnlich inszenierten Schlafzimmer.
  4. Das schönste Badezimmer:
    Der Komfort eines luxuriösen Badezimmers mit Tropendusche, Licht und Fenster sowie die besondere Qualität der Badehandtücher lassen Urlaubsgefühle wiederaufleben.
  5. Die Kunst der Kulinarik:
    Der schön gedeckte Tisch und das rituelle gemeinsame Essen – rund um einen großzügigen Tisch entsteht ein Kraftplatz. Nehmen wir uns Zeit für die Dekoration von Besteck, Geschirr, Gläsern, Windlichtern, Blumen und Tischwäsche. Jahreszeitenkonform lässt sich der Tisch als Altar gemeinsamer Zeit inszenieren. Geben Sie dem schnellen Essplatz in der Küche eine Auszeit. Das Werktags-Essen wird so zur Festtagszeit.
  6. Der Lieblingsplatz draußen:
    Das lauschige Plätzchen für Sommer- und Wintersonne lockt auf die Terrasse oder den Balkon oder lässt sich vor einem großen Fenster gestalten. Eine Insel abseits jeder Hektik. Mit Beimöbeln und Bequemlichkeiten, die die Zeit anhalten oder endlos erscheinen lassen.
  7. Der Lieblingsplatz drinnen:
    Hier gilt das Gleiche, ein gemütliches Plätzchen für sich alleine oder zu zweit wirkt Wunder, ein wichtiger Rückzugsort von Alltag, Routine und Fernsteuerung. Ein Platz zum Lesen oder um dem ein oder anderen Laster zu frönen, zur richtigen Übung der  Langeweile, für die wertvolle Zeit für sich selbst. Plätze, um bei sich selbst zu sein, die einem das Gefühl geben, der ewigen Rastlosigkeit entrinnen zu können.

 

Überhaupt soll der eigene Wohnraum einen selbst widerspiegeln, um sich darin wieder zu finden. Der individuelle Wohnraum schafft jene Vertrautheit und Ruhe, die Entspannung zulässt –  wie wir es von den Urlaubstagen des Sommers kennen.

 

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